WaX-Abschlussveranstaltung

Nach rund drei Jahren Laufzeit fand am 12. und 13. März 2025 die Abschlusskonferenz der Fördermaßnahme Wasser-Extremereignisse, kurz WaX, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Seit Februar 2022 forschen im Rahmen von WaX zwölf Verbünde mit insgesamt 81 Partnerinstitutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis an Ansätzen, die die negativen Auswirkungen von Dürreperioden, Starkregen- und Hochwasserereignissen verringern und neue Perspektiven für die Wasserwirtschaft eröffnen.

Im März kamen deshalb nun über 200 Teilnehmende aus den Forschungsprojekten sowie Interessierte aus Fachöffentlichkeit, Politik und Praxis zusammen, um die gewonnen Erkenntnisse zu diskutieren. Den Auftakt machten Grußworte von BMBF-Staatssekretär Dr. Karl Eugen-Huthmacher. Die Ereignisse der vergangenen Monate, seien es Sturzfluten in Valencia, Dürre in Kalifornien oder Hangrutschungen in Norditalien, sind „das Gesicht des Klimawandels“, betonte Huthmacher. „Unsere Wasserinfrastrukturen sind nicht für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Innovative Lösungen – zum Beispiel solche, wie sie in den 12 WaX-Projekten erzielt wurden – müssen in Pilotprojekten und Reallaboren hochskaliert, erprobt und anschließend auch in der Fläche umgesetzt werden“.

Im Anschluss präsentierten die zwölf Forschungsprojekte die wichtigsten Projektergebnisse. Die Teilnehmenden erhielten so vielfältige Einblicke in die Forschungsergebnisse. In übergreifenden Diskussionen konnten ausgewählte Aspekte vertieft diskutiert werden. An einem Markt der Möglichkeiten konnten darüber hinaus die verschiedenen entwickelten Tools und Methoden kennengelernt werden und mit Expert:innen diskutiert werden.